Alexander Hold

Das Leben ist manchmal abstruser als das Fernsehen.

Alexander Hold über 10 Jahre als TV-Richter, skurrile Fälle, Realitätsnähe und Kameras im Gerichtssaal

Alexander Hold

© SAT.1/Benedikt Müller

Herr Hold, seit zehn Jahren sind Sie als Richter in der nach Ihnen benannten Gerichts-Show zu sehen. Wie realitätsnah ist Ihre Show?
Hold: Fernsehen inszeniert immer die Wirklichkeit und bildet sie nicht ab. Natürlich wurde uns schon vorgeworfen, wir würden die Wirklichkeit nicht detailgetreu wiedergeben.  Aber das macht ja nicht einmal die Tagesschau, selbst dort wird die Wirklichkeit inszeniert. Und es ist doch logisch, dass wir den Justizalltag nicht akkurat nachbilden können. Das wäre pure Langeweile, wenn ich an einem Tag zehn Ladendiebstähle verhandeln würde. Aber realitätsnah ist meine Sendung deshalb, weil die verhandelten Fälle so auch in der Justizpraxis vorkommen könnten.  

Aber sind manche Fälle in Ihrer Show nicht doch zu skurril, um wahr zu sein?
Hold: Meine Erfahrung zeigt das Gegenteil. Das wahre Leben kann viel skurriler sein, als man es im Fernsehen überhaupt darstellen kann. 

Haben Sie ein Beispiel?
Hold: Beim allerersten Fall, den wir ausgestrahlt haben, hatte ich enorme Zweifel, ob ich hier im richtigen Metier gelandet bin. Ich dachte, um Gottes Willen was konstruieren die bloß für Fälle. Die Kritik habe ich auch so geäußert. Leider musste ich dann aufgrund eines Zeitungsartikels feststellen, dass es sich um einen echten Fall handelte, der nur geringfügig umgeschrieben war: Ein junges Pärchen wollte ungestört eine Nacht in der Disco verbringen, hatte keinen Babysitter und die Beiden verstauten deshalb ihr Baby in einem Bahnhofsschließfach. Im ersten Moment glaubt man, dies kann sich nur ein Fernsehmensch ausdenken. Leider ist aber das Leben manchmal abstruser und trauriger als das Fernsehen.  

Was sind die grundlegenden Unterschiede zwischen Ihrer Show und echten Gerichtsverhandlungen?
Hold: Der größte Unterschied ist die Zeit. Wir versuchen auch komplexe Fälle in einer Stunde zu lösen. Dies gelingt natürlich in der Justizpraxis nur sehr selten. Vielleicht bei einem Ladendieb, der innerhalb von zehn Minuten verurteilt ist oder einem Trunkenheitsfahrer, der sich wundert, dass nach fünf Minuten alles vorbei ist. Die komplexen Fälle müssen wir gerafft darstellen.  

Sie haben sechs Jahre Rechtswissenschaften, Politikwissenschaft und Philosophie studiert, ein dreijähriges Rechtsreferendariat absolviert, fünf Jahre als Staatsanwalt und vier Jahre als Richter gearbeitet. Jetzt verhandeln Sie fiktive Fälle – warum haben Sie sich für diesen Weg entschieden?
Hold: Mein großer Motor war die Neugierde. Ich habe immer versucht, neue Dinge kennenzulernen und auszuprobieren. Und ich hatte eine Zeit, in der mir die mediale Darstellung der Justiztätigkeit nicht gefiel. Selbst wenn ich Berichte über Verhandlungen las, die ich selbst geführt hatte, fragte ich mich oft, ob der berichtende Journalist in einem anderen Gerichtssaal gesessen hatte als ich. Ich musste leider feststellen, dass es sehr schwer ist, über die Medien den Menschen die Rechtsprechung und das Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit näherzubringen.

Inwiefern machen Sie mit Ihrer Sendung da jetzt einen Unterschied?
Hold: Man hört und liest ja leider oft, die Justiz interessiere sich nur für die Täter, die Opfer hingegen würden schäbig behandelt. Durch meine Verhandlungen kann ich zeigen kann, dass die Justiz in der Tat am Wohl des Opfers interessiert ist. Zum Beispiel indem Opfern eine erneute Konfrontation mit dem Täter erspart bleibt, Kinder über Video aus dem Nebenzimmer vernommen werden, damit sie nicht nochmals traumatisiert werden.  

Hätten Sie in einem realen Gerichtssaal mit realen Menschen und Fällen aber nicht mehr von den Idealen verwirklichen können, die man als Jurist hat?
Hold: Ich arbeite so gesehen jetzt auch mit echten Menschen, nur sitzen diese eben zuhause vor dem Bildschirm. Um die geht es mir in erster Linie. Natürlich habe ich in der Justiz eine immense Verantwortung gegenüber den Menschen, die mit echten Fällen vor mir sitzen, gegenüber den Laiendarstellern entfällt das natürlich. Dafür habe ich habe eine Verantwortung gegenüber dem Zuschauer.

Und wie sieht die konkret aus?
Hold: Ich muss den Zuschauer möglichst spannend unterhalten – das ist der einfache Teil der Aufgabe. Auf der anderen Seite möchte ich ihm auch mal schwierige gesellschaftliche Themen nahebringen und Diskussionen anstoßen, ohne dass sich der Zuschauer „geschulmeistert“ vorkommt. Ich möchte auch rüberbringen, wie die Justiz nicht bloß versucht, Fälle zu lösen, sondern den Menschen gerecht zu werden. Das Problem ist: Die deutsche Justiz macht einen sehr guten Job, hat aber nur ganz geringe Möglichkeiten diese gute Arbeit auch angemessen in der Öffentlichkeit darzustellen. Zumal von den Medien daran kaum Interesse besteht, für die zählt nur der Aufreger.

Würde es dann helfen Kameras bei Verhandlungen zuzulassen?
Hold: Eine Zulassung von Kameras bei Prozessen wäre aus meiner Sicht der Anfang vom Ende eines gut funktionierenden Rechtssystems.

Warum?
Weil nirgends so viel geschauspielert wird wie vor Gericht – so viel zum Thema Realitätsnähe. Wenn dann die Leute noch eine Kamera hinter sich spüren und wissen, das Ganze wird jetzt live im Fernsehen gezeigt, würde ich mich als Richter sehr schwer tun, die Wahrheit herauszufinden. Die einen würden sich produzieren, die Anwälte und Staatsanwälte würden versuchen sich in den Vordergrund zu spielen. Die Glaubwürdigkeit von Angeklagten und Zeugen wäre viel schwerer zu beurteilen. Zudem würde der mediale Druck auf die Gerichte zunehmen, es wäre sehr schwer, unbefangen zu urteilen, wenn der Mob auf der Straße schon tobt und den Kopf des Angeklagten fordert.

Zitiert

Man list oft, die Justiz interessiere sich nur für die Täter, die Opfer hingegen würden schäbig behandelt. Durch meine Verhandlungen kann ich zeigen kann, dass die Justiz in der Tat am Wohl des Opfers interessiert ist.

Alexander Hold

Welchem medialen Druck waren Sie schon ausgesetzt?
Hold: In der Justiz ist fast überall ein medialer Druck zu spüren. Wenn Prozesse und Entscheidungen in der Presse nicht nur dargestellt und kommentiert, sondern massiv kritisiert werden, ist es für einen Richter nicht leicht. Denn jeder andere kann seine Sicht des Prozesses darlegen, ich als Richter nicht. Ich habe eine Schweigepflicht und kann selbst dann nicht Vorgänge richtigstellen, wenn diese von den Medien falsch dargestellt werden. Ich habe dies mehrmals als Haft- und Ermittlungsrichter erlebt. Zum Beispiel habe ich gegen einen Delinquenten keinen Haftbefehl erlassen, woraufhin in der Zeitung stand, dass der Hold einen schrecklichen, gefährlichen Kinderschänder nicht eingesperrt hat. Tatsächlich war der Mann kein Kinderschänder, er hat ganz salopp gesagt, nur in seiner eigenen Hose herumgespielt.

Wie wird man TV-Richter?
Hold: Ich wurde ganz unerwartet TV-Richter. Ich saß brav in meinem Sitzungssaal und habe Verhandlungen geführt. Da bekam ich plötzlich einen Anruf, ob ich mir vorstellen könne, im Fernsehen als TV-Richter zu arbeiten. Ich habe das gar nicht ernst genommen und einfach aufgelegt. Dreimal hintereinander. Beim vierten Mal fragte der Mann am anderen Ende, ob er denn einmal in eine Verhandlung kommen könne. Die Verhandlungen sind öffentlich, ich konnte es ihm also nicht verbieten. Als er dann da war, kamen wir ins Gespräch. 

Warum besteht nach 10 Jahren Richter Hold noch reges Interesse an dem fiktiven Format?
Alexander Hold: Es gibt immer die Magie des Krimis, des Verbrechens, des Mitratens, wer der Täter war. Das darüber hinaus Spannende an dem Format ist, dass nach Klärung der Täterfrage die Sache noch nicht erledigt ist. Wir gehen nicht in den Abspann, wenn der Kommissar den Täter überführt hat, sondern arbeiten den Fall auf, versuchen der persönlichen Schuld des Täters und dem Leid der Opfer gerecht zu werden. Es geht also über die Wahrheitsfindung hinaus, dies schätzen die Zuschauer. Der Zuschauer spürt, dass der Fall einer Lösung zugeführt wird, die an grundlegenden Werten orientiert ist. So kann der Zuschauer sein eigenes Rechtsverständnis und seine Wertevorstellungen mit meinen abgleichen.

Wie werden die Folgen produziert?
Hold: Von der ersten Grundidee, beispielsweise eines Zeitungsartikels, bis die Folge im Kasten ist und ausgestrahlt wird vergehen drei Monate. Wir haben einen Gerichtssaal, der gleichzeitig ein Studio ist. Wir versuchen die Sendung dort jeweils an einem Stück zu drehen, nicht wie bei einem Filmdreh, an dem Sekundenfragmente gedreht werden. Die sechs Kameras agieren wie bei einer Live-Show, wie bei „Wetten, dass…?“ oder dem Aktuellen Sportstudio gleichzeitig, aber unsichtbar. Obwohl die Verhandlung an einem Stück gedreht werden soll, gibt es manchmal Unterbrechungen, zum Beispiel weil ein Mikrofon raschelt oder eine Kamera zu sehen ist. Die Drehzeit beläuft sich meistens auf zweieinhalb Stunden. Wie beim echten Gericht ziehe ich mich nach den Plädoyers zur Urteilsfindung zurück, das kann 20 Minuten dauern.

Arbeiten Sie an den Fällen mit oder bekommen Sie diese vorgesetzt?
Hold: In der Anfangsphase war ich sehr intensiv an der Entwicklung jedes Falles beteiligt. Das wäre so auf Dauer gar nicht durchzuhalten gewesen. Deswegen bin ich froh, dass die Redaktion, in der im übrigen unter anderem Juristen sitzen, im Laufe der Zeit so gereift ist, dass ich mich auf die Auswahl der Fälle ganz entspannt verlassen kann. Wie auch im richterlichen Alltag kann ich mich auf die Gestaltung der Verhandlung und das Juristische konzentrieren. Trotzdem bin ich nach wie vor am Entstehungsprozess beteiligt. Ich mache die juristische Endabnahme eines jeden Falles und habe so zum Glück immer das letzte Wort.

In den 90er Jahren war das Fernsehcredo, normale Menschen, authentische Geschichten zu zeigen, Menschen, die ansonsten nie im Fernsehen zu sehen gewesen wären, füllten die Bildschirme. Warum hat heute die Realität gegenüber der Fiktion keine Chance mehr?
Hold: Bei Richter Alexander Hold haben wir nie einen Hehl daraus gemacht, dass es sich um keine echten Gerichtsverhandlungen handelt. Echte Verhandlungen dürfen im Übrigen nicht gezeigt werden, was ich sehr gut finde, auch da die Gefahr der Bloßstellung der Beteiligten besonders groß ist.
Sicherlich besteht dort, wo der Eindruck erweckt wird, die Kamera folge realen Auseinandersetzungen, die Gefahr, den Zuschauer auf den Arm zu nehmen. Die Zuschauer interessiert diese Diskussion aber nicht, ich halte sie auch für künstlich am Leben gehalten. Auch in der reinen Fiktion, zum Beispiel einem Krimi, kann nur dann spannende Unterhaltung entstehen, wenn ich mich als Zuschauer auf eine Geschichte einlasse ohne dauernd darüber nachzudenken, dass alles nur gespielt ist.

Sie sehen also kein Problem bei der sogenannten „Scripted Reality“?
Hold: Die problematischen Formate im deutschen Fernsehen sind definitiv Formate, bei denen es um Realität geht. Wenn ich höre, wie behinderte Menschen übergangen werden bei der Frage, ob sie möchten, dass in ihrer Wohnung gefilmt wird. Man hat es in einer bestimmten Sendung einfach getan und ein „Ja“ des behinderten Menschen reingeschnitten. Oder wenn unter dem Deckmantel der Pädagogik Familien bloßgestellt werden, das Fernsehteam nach drei Tagen wieder weg ist und die Familie allein und gebrandmarkt zurückbleibt. Auf der Arbeit und im Schulhof müssen Eltern und Kinder dann damit klarkommen, dass nun alle Welt ihre privaten Probleme kennt. Ich glaube nicht, dass die Menschen dem gewachsen sind. Da wäre es mir lieber, wenn solche Szenen mit Laiendarstellern nachgestellt würden.

Nun werden Gerichtsshows ja gerne in die TV-Trash-Ecke geschoben…
Hold: … das höre ich immer nur von Journalisten. Nach über zehn Jahren „Richter Alexander Hold“ kann ich auch nicht verstehen, warum diese Frage noch gestellt wird. Weder für Zuschauer noch für Justizkollegen ist das ein Thema. Wenn ich Kollegen treffe, höre ich von ihnen: „Eure Sendung ist juristisch sauber, ihr stellt die Justiz gut da.“ Kürzlich sagte ein Amtsgerichtspräsident zu mir, er hätte es nie für möglich gehalten, dass im Nachmittagsprogramm Goethe und Schiller zitiert werden. Ich bekomme sehr viele Rückmeldungen, dass die Zuschauer genau diese kleinen Zitate und meine Denkanstösse am Ende der Sendung schätzen. Der Zuschauer ist nicht so dumm, wie mancher meint.

Der Trash-Vorwurf ficht Sie also nicht an.
Hold: Nein, weil er nicht die Wirklichkeit der Zuschauer und meiner Richterkollegen trifft. Es gibt Rechtsprofessoren, die ihren Studenten empfehlen, in Richter Alexander Hold reinzusehen. Natürlich kann man damit kein Examen bestehen, aber das Zuschauen bringt die Studenten scheinbar doch ein bisschen weiter. Welcher Mediziner empfiehlt seinen Studenten Arztserien zu sehen? Welche Polizeiakademie empfiehlt ihren Absolventen Krimis zu sehen? Jeder Tatortkommissar wäre im echten Leben nach zehn Minuten vom Dienst suspendiert.
Also, mit dieser typischen Journalistenkritik kann ich sehr gut leben, würden mich Richterkollegen kritisieren, hätte ich daran zu knabbern.

In Ihren Shows wird viel gestritten. Wie sieht Ihr Streitverhalten aus?
Hold: Ich habe es privat überhaupt nicht mit dem Streiten. Es macht aber nichts, denn in der Show muss ich ja nicht mitstreiten, sondern die Kontrahenten zusammenführen.

Sie sind täglich im Fernsehen zu sehen, da bleibt ein hoher Bekanntheitsgrad nicht aus. Ist das eher Fluch oder Segen?
Hold: Ein schlauer Kopf hat mal ausgerechnet, dass ich in zehn Jahren zwischen zehn und elf Milliarden Zuschauerkontakte hatte. Ich bin täglich drei Stunden, sechs Tage die Woche auf Sendung. Da bleibt es nicht aus, dass die Leute meinen Namen und mein Gesicht kennen. Es gibt Momente, in denen diese Bekanntheit nicht so angenehm ist. Wenn ich im Restaurant gerade in mein Schnitzel beiße und dann kommt einer mit juristischen Fragen an meinen Tisch, dann erlaube ich mir schon, ihn darauf hinzuweisen, dass ich mein Essen ungern kalt esse. Autogrammwünsche gehören natürlich zum Geschäft, eine Rechtsberatung am Restauranttisch eher nicht.

5 Kommentare zu “Das Leben ist manchmal abstruser als das Fernsehen.”

  1. Anna unger |

    die polizei macht nichts bei uns die polizei von Deutschland macht mal was

    Antworten
  2. Lauter, Kathrin |

    Ich habe kein Gespräch oder Interwiev mit Herrn Alexander Hold geführt.
    Erstens bin ich Krankenschwester und keine Paparazzi schlampe, zweitens ist mir meine Privatsphäre zu hold, drittens ist es lächerlich zu behaupten dass Opfer hier in Berlin freundlich behandelt werden würden.
    Tatsächlich muss man als Berliner für jeden Antrag beinahe einen Widerspruch, Beschwerde oder Klage einreichen.
    Wahrscheinlich hat der Beitrag von Eckart Hirschhausen“mastubieren ist eine gesunde Vorsorge, sich vor Prostata Krebs zu schützen“ noch einige Herrschaften darin bestärkt Ihren sexistischen Belästigungen freien Lauf zu lassen.
    Aber das bei Abrechnungsbetrug noch den Opfern Haftbefehle per Post zugestellt werden, liegt wohl an der Norbert Bluhm vorgetragenen „demoralisierten deutschen Justizbarkeit“?????????
    Na Prost Mahlzeit.
    Herr Hold ist wohl Allgäuer oder Bayer (Römer).Die Eltern meines Vaters waren Rhein. Pfalz. Germanen….und letztere haben ja schon einmal in der Geschichte gegen die Römer gewonnen.
    Da ich in Berlin geboren und aufgewachsen bin isses bei mir nich janz so schlimme, aber jut,dass meine Großeltern Germanen und Preussen waren…gel!

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  3. Monika Lebioda |

    Sehr geehrter Herr Hold,
    Ich weiss dass Recht haben und Recht bekommen ist nicht so einfach aber wenn es um ungewöhnliche Geschichten geht dann habe ich ein Beispiel.

    Meine Frage, muss ein Mann Ehegattenunterhalt bezahlen wenn,
    nach 25 Jahre ist die Ehe in Bruch gegangen weil die Frau seine „Alte Liebe “ im Internet gefunden hat und längere Kontakt mit dem Liebhaben hätte und ist sogar zu ihm für über 1Woche nach Frankreich zu Besuch gefahren ?
    Dabei kam raus nach 25 Jahre das erste von beiden Kinder ist nicht sein leibliches Kind und die Frau wusste davon .
    Jetzt arbeitet die Frau (53Jahre alt)
    Paar Stunden und weil sie verdient nicht viel will sie Monatlich 350€ vom seinem Exmann.
    Schuldfrage ist abgeschafft klar, aber welche Gesetzt erlaubt eine Frau für sein ehewidriges Verhalten noch vom gehörnten Ex Ehemann sich alimentieren lassen?
    Der Mann ist ratlos ..!
    Er hat neue Familie gegründet und will endlich nach 33 Jahre bin der Frau Ruhe haben.
    Was kann er tun an wem soll er sich wenden?
    Mit freundlichen Grüßen
    ML
    aus Lippstadt

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  4. Familie Klaus Blage |

    Sehr geehrter Herr Hold,
    gern sehen wir Ihre TV-Sendungen an.
    Uns bewegte eine Frage. Wir wohnen in einem Hochhaus, 9. Etage rechts.
    Auf unserer Seite sind wir 2 Parten. Einer hat Narrenfreiheit und die
    Wohnungsgenossenschaft Wismut Aue/Lößnitz traut sich nicht an diesem
    Herren ran. Er hat die alleine Macht. Wir haben kein Mitspracherecht.
    Seit Ende 2010 leben wir im Streit wegen eines dauerhaft gekippten Fenster
    und seit zwei Jahren noch eine offene Abstellkammertür. In unserem
    Gemeinschaftsraum zieht es oft. Wir müssen uns sehr vorsehen, wenn wir unsere Wohnungstür öffnen wegen starker Zugluft.
    Er ist ein sturer Nachbar, ca. 73 oder 74 Jahre alt. Wir reden nicht mit einander . Was können wir tun ?
    Eine schriftliche Rückantwort via e- mail wäre sehr nett. Vielen Dank.

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    1. kathrin marlis lauter |

      Jaaaaaaaaaaaaaa.

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