Thekla Carola Wied

Ein Schauspielergesicht ohne Falten, das geht nicht.

Schauspielerin Thekla Carola Wied über Gelassenheit im Alter, das Textlernen, den ARD-Fernsehfilm „Schuldig“ und ihren eigenen Umgang mit Schuld

Thekla Carola Wied

© MDR/Oliver Feist

Frau Wied, Sie werden am 5. Februar 65 Jahre alt. Würden Sie sich manchmal wünschen, noch einmal jünger zu sein?
Wied: Nein, definitiv nicht.

Sie haben einmal bekannt, dass Sie auf jede einzelne Ihrer Falten stolz seien.
Wied: Ja, wobei ich „stolz“ in dem Sinne meine, dass ich mir alle Falten erarbeitet habe. (lacht) Ein Schauspielergesicht ohne Falten, das geht meiner Meinung nach nicht. Schließlich durchlebt man in diesem Beruf zahllose Charaktere, Situationen und Menschenleben – und das muss einfach Spuren hinterlassen. Ich meine „stolz“ im Hinblick darauf, dass ich schon viele Leben mit diesem Gesicht gelebt habe und man diese Leben in meinem Gesicht sieht.

Hat Sie das Alter gelassener gemacht?
Wied: Ja, allerdings weiß ich nicht genau, ob das wirklich mit dem Alter zu tun hat oder einfach nur mit der Lebenserfahrung – ich habe schon so viele Erkenntnisse mit Mitmenschen gesammelt. Ich bin kein Mensch, der auf Events herumschwirrt, ich bin viel lieber im Gespräch mit Menschen, die mich interessieren. Eine intensive Begegnung bereichert mein Leben mehr als eine oberflächliche. Insofern sammelt man im Laufe seines Lebens viele Menschenschicksale.

Wann haben Sie in Ihrem Leben solche intensive Begegnungen?
Wied: Wann immer, man muss sie suchen. Ich fahre beispielsweise oft Zug und komme dort relativ schnell mit Menschen ins Gespräch, die sich dann öffnen. Ich höre dann nur zu und frage ein bisschen. Es macht einen gelassener, wenn man weiß, dass jeder Mensch seine Konflikte zu leben hat und es darauf ankommt, wie man diese Konflikte mit sich und seinen Nächsten bewältigt – sofern man Nächste hat. Ich bin glücklicherweise kein einsamer Mensch, aber Einsamkeit und Isoliertheit halte ich für eine ganz große Gefahr.

In dem ARD-Fernsehfilm „Schuldig“ spielen Sie die erfolgreiche Wissenschaftsjournalistin Eva Senn, deren Leben völlig aus den Fugen gerät…
Wied: Ja, und das binnen kürzester Zeit. Erst trennt sich ihr Mann nach langjähriger Ehe von ihr, dann verliert sie ihren Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer und schließlich passiert das Unfassbare: sie will eigentlich nur den schlecht geparkten Wagen ihrer Freundin ein paar Meter zurücksetzen, um einem Linienbus Platz zu machen, fährt dabei jedoch die Studentin Lea an. Die junge Frau ist infolge des Unfalls querschnittsgelähmt und Eva trägt daran die Schuld.

Sie äußerten kürzlich, dass Sie sich mehr Rollen wie diese in „Schuldig“ wünschen würden. Was hat Sie gerade an der Figur Eva Senn gereizt?
Wied: Vor allem ihre sehr extreme Verhaltensweise. Sie ist eine hochmoralische und erfolgreiche Frau, die es gewohnt ist, mit konstruktiver Logik jedes Problem zu lösen. Doch dann passieren in ihrem Umfeld plötzlich Dinge, die sie gar nicht mehr in der Hand hat, die letztlich banal sind und die eigentlich jedem Menschen passieren können. Mich hat fasziniert, wie Eva Senn, die im Laufe des Films zunehmend der Angst ausgeliefert ist, einfach nicht locker lässt. Sie ist eine Extremistin in Sachen Moral, will diese Strenge natürlich auch auf ihr eigenes Leben anwenden und geht somit den Weg, den sie gehen muss, um ihrer Meinung nach eine Art Vergebung von dem Opfer zu erwirken. Dabei geht sie fast bis zur Selbstbestrafung und weiß eigentlich selbst nicht, wie alles enden wird. Ich fand es sehr spannend, eine Figur zu verkörpern, die einen solch riskanten Weg geht.

„Schuldig“ ist ein Film über Schuld, Vergebung und Moral. Hat Sie die bedrückende Filmhandlung auch noch nach Drehschluss verfolgt?
Wied: Ja, so ein beklemmendes Thema kann man nach Drehschluss nicht einfach von sich abschütteln, insbesondere wenn man so intensiv an einem Film arbeitet, wie wir es getan haben. Ich habe während der fünf Wochen, in denen wir den Film in Magdeburg gedreht haben, auch sehr abgeschottet gelebt – sehr mit mir und der Figur Eva Senn. So habe ich mich nach Drehschluss ganz zwangsläufig weiter mit der Rolle und der Filmhandlung auseinandergesetzt. Hinzu kam, dass wir im November und Dezember 2007 gedreht haben, wo Magdeburg wirklich sehr trostlos war. Wir haben nie den Himmel gesehen, es hat ständig geregnet und war affenkalt – bei so einem Wetter bleibt man dann natürlich auch leichter in der entsprechenden Stimmung, als wenn die Sonne scheint und alles heiter ist.

Haben auch Sie sich in Ihrem Umfeld schon mit der Schuldthematik auseinandersetzen müssen?
Wied: Natürlich. Ich bin der Meinung, dass sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens in schuldhafte Situationen und schuldhaftes Verhalten verstrickt – und je länger das Leben dauert, desto öfter ist es der Fall. Man verletzt einen Menschen, betrügt ihn oder man tut etwas, was der andere nicht von einem erwartet; es müssen ja nicht einmal die ganz großen Dinge sein. Und selbstverständlich bin ich mit dem Begriff „Schuld“ auch großgeworden, weil ich 1944 geboren bin und damit zu jener Generation gehöre, deren dringlichsten Themen die Aufarbeitung der NS-Zeit und die Frage nach einer möglichen Schuld der Eltern waren.

Und wie gehen Sie selbst mit Schuld um?
Wied: Dazu muss ich sagen, dass ich kein Verdränger bin und mich immer der Diskussion stelle. Wenn ich merke, ich habe jemandem Unrecht getan und möchte mit demjenigen wieder zusammenfinden, dann läuft das bei mir immer übers Reden. Dadurch kann man den Vorfall gemeinsam verarbeiten – und das ist für mich der einzige Weg, um frei zu werden und sich wieder gegenseitig anzunähern.

Wenn Sie das Drehbuch für eine neue Filmrolle geschickt bekommen, wie lange haben Sie dann durchschnittlich Zeit, um Ihren Text zu lernen?
Wied: Die Zeit wird leider immer kürzer. (lacht) Während man früher das fertige Drehbuch zwei oder drei Monate vor Drehbeginn bekam, ist es heute so, dass die erste Fassung zwei Monate vor Drehbeginn bei einem eintrifft, dann aber nach und nach noch die nächsten Fassungen eintrudeln. Und das ist durchaus ein Problem, denn ich kann ja nicht die dritte Fassung lernen, wenn es noch eine fünfte oder sechste gibt. Die endgültige Fassung hat man heute mit etwas Glück vier Wochen vor Drehbeginn.

Gibt es denn auch Tage, an denen Sie keinen Text lernen können?
Wied: Das wäre furchtbar! (lacht) Und selbst wenn es mal so war, musste ich den Text natürlich trotzdem irgendwie in den Kopf bekommen. Ich glaube, ich habe eine ganz gute Methode, um meine Texte zu lernen. Da ich ja zu 99 Prozent Protagonistinnenrollen spiele und somit bei einer Filmproduktion in der Regel jeden Tag drehe, versuche ich immer, einen guten Vorlauf zu haben. Dann kann ich mich in Ruhe in die Rolle hineinfinden und den weiteren Text während der Dreharbeiten an einem Wochenende oder an einem Abend peu à peu vorarbeiten. Aber wenn ich diesen Vorlauf nicht habe, dann komme ich ins Schleudern.

Sehen Sie sich Ihre Filme eigentlich gerne an?
Wied: Ich gebe zu, dass ich meine Filme früher mit größerem Vergnügen und größerer Lust gesehen habe. (lacht) Es wird etwas schwieriger, sich selbst zu sehen, wenn man älter wird, aber ich gucke mir meine Filme natürlich schon an, um zu sehen, was ich vielleicht hätte anders oder besser spielen können. Es gibt Schauspieler, die können sich ihre Filme immer wieder ansehen, ich gehöre nicht dazu. Wenn ich einen Film ein Mal gesehen habe, dann ist es auch gut, dann gucke ich ihn mir vielleicht in fünf Jahren wieder einmal an. Ich sehe mir aber sehr gerne immer schon den Rohschnitt an, wenn er mir von der Produktion geschickt wird.

Zitiert

Beim Fernsehen entwickelt man das absolute Kurzzeitgedächtnis.

Thekla Carola Wied

Bekannt wurden Sie vor allem durch die Fernsehserie „Ich heirate eine Familie“ und die meisten Zuschauer bringen sie immer noch mit dieser Produktion in Verbindung. Stört Sie das?
Wied: Ich kann damit leben, aber es gibt auch Phasen, wo ich denke, dass es doch eigentlich traurig ist, wenn mein Schauspielerleben nur auf eine einzige Rolle, die ich vor 25 Jahren gespielt habe, reduziert wird. (lacht) Andererseits zeigt es jedoch natürlich auch, wie erfolgreich die Serie war. Im vergangenen Sommer wurde sie wieder einmal wiederholt und auch da hat es die Menschen wieder angesprochen. Aber manchmal bekümmert es mich schon, dass mich die Zuschauer immer noch nur als Angelika Schumann aus „Ich heirate eine Familie“ wahrnehmen.

Deshalb auch Ihr Bestreben, zukünftig andere Facetten zu zeigen?
Wied: Ja, in der letzten aktiven Berufsphase, die nun vor mir liegt, will ich vermehrt andere, ernste Rollen verwirklichen. Ich möchte noch Dinge zeigen, von denen ich glaube, sie zeigen zu können und für die ich auch die Kraft besitze. Ich bin neugierig auf solche extremen Charaktere wie Eva Senn und finde es immer ganz spannend, zu sehen, wie ich mich diesen Figuren annähere und was unter Umständen von mir in ihnen steckt. Und das ist in anspruchsvolleren Stoffen natürlich leichter möglich als in Filmen, in denen es nur um die pure Heiterkeit und gute Laune geht.

Dabei gilt gerade das Spielen von Komödien als besonders schwierig…
Wied: Ja, das stimmt, das muss ich auch ausdrücklich sagen. Ich finde es eigentlich nicht richtig, dass Komödien immer ein wenig belächelt werden und man dann Sätze wie „Ach, haste nur ’ne Komödie gemacht“ hört. (lacht) Das Spielen von Komödien gehört mit zu den schwierigsten Aufgaben des Schauspielerberufes und es macht mir auch großen Spaß, hin und wieder eine Komödie zu drehen, aber ich will eben auch andere Dinge machen. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich vom Theater komme, wo klar ist, dass man heute „Maria Stuart“ spielt, morgen „Bunbury“ und übermorgen „Die Fliegen“ – eben quer durch die Literatur und alle Genres. Die Variabilität und der Wechsel der Charaktere sind mir wichtig. Es war nie mein Bestreben, ein Image zu bedienen. Und natürlich ist mir dennoch schon sehr früh ein Image aufoktroyiert worden, obwohl ich mich gar nicht darum gerissen habe. (lacht) Und da will ich jetzt gegensteuern und Rollen spielen, die mich fordern und weiterbringen.

Wenn Ihnen ein Sender heute noch einmal eine Serienrolle anbieten würde, würden Sie dann zusagen?
Wied: Nein, Serien möchte ich keine mehr machen. Mir sind immer wieder Serienrollen angeboten worden, auch noch bis in die letzte Zeit, aber diese Arbeit reizt mich nicht mehr, weil ich eben schon viele Serien gemacht habe. Da sollen jetzt Jüngere ran oder Schauspieler, die noch keine Serien gemacht haben.

Sie gelten bei der Arbeit als sehr anspruchsvoll. Glauben Sie, dass Ihnen dieses Streben nach möglichster Perfektion manchmal im Wege steht?
Wied: Nein, und ich würde auch nicht sagen, dass ich nach Perfektion strebe. Ich habe nicht den Ehrgeiz, perfekt zu sein, wenngleich ich bei der Arbeit natürlich schon sehr diszipliniert bin. Mir geht es vor allem darum, möglichst alles auszuschöpfen und mich gut auf meine jeweilige Rolle vorzubereiten.

In diesem Jahr werden Sie nach elf Jahren Pause auch wieder Theater spielen…
Wied: Ja, ab August werde ich am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg in dem Ibsen-Stück „John Gabriel Borkmann“ auf der Bühne stehen. Auf diese Arbeit freue ich mich schon sehr. Es ist ein sehr aktuelles Stück, das eigentlich hervorragend in unsere jetzige Krisenzeit passt. Im Mittelpunkt steht nämlich ein ehemaliger Bankdirektor, der das ihm anvertraute Kapital veruntreut, sein Geldinstitut ruiniert und das Vermögen der Kunden wie sein eigenes verloren hat.

Bedeutet die Theaterarbeit nach so langer Pause eine große Umstellung für Sie?
Wied: Es ist eine Riesenumstellung – und ich bin gespannt, wie es funktionieren wird. Man verlernt das Theaterspielen natürlich nicht, aber es ist schon eine völlig andere Arbeit als die Fernseharbeit, schon alleine in Bezug auf das Textlernen.

Inwiefern?
Wied: Beim Fernsehen entwickelt man das absolute Kurzzeitgedächtnis, was beim Theater natürlich tödlich ist. Wenn ich alles behalten hätte, was ich schon fürs Fernsehen gelernt habe, dann ginge in meinen Kopf wohl nichts mehr hinein. (lacht) Beim Fernsehen lernt man seinen Text und vergisst ihn flugs wieder. Wenn dann der Regisseur am nächsten Tag kommt und sagt „Wir müssen es noch mal drehen, da war ein Kopierschaden“, sind alle Schauspieler immer total entsetzt. (lacht) Man hört dann Sätze wie „Das haben wir alles schon wieder vergessen“ oder „Ich habe die Drehbuchseiten bereits weggeschmissen.“ (lacht) Sobald eine Szene im Kasten ist, ist der Text weg. Das muss er aber auch, weil ja ganz schnell wieder neuer Text ins Gedächtnis rein muss. Das ist beim Theater ganz anders. Ich freue mich irrsinnig, eine Figur in der Kontinuität zu entwickeln und nicht wie beim Film – wo man ja meist nicht chronologisch, sondern kreuz und quer dreht – am Ende ein Puzzle zusammenzusetzen.

Sie leben in München, halten sich im Zuge von Filmdrehs aber mehrere Monate im Jahr in anderen Städten auf. Leben Sie gerne in Hotels?
Wied: Ich lebe gerne in Hotels, allerdings in Hotels, die ich schon kenne und bei denen ich weiß, was mich dort erwartet (lacht). Immer wenn ich in Berlin bin, gehe ich beispielsweise seit 25 Jahren in dasselbe Hotel und möglichst auch in dasselbe Zimmer, wo ich dann schon weiß, welche Schublade ich öffnen muss, um dieses oder jenes hineinzutun. Allerdings muss ich auch sagen, dass mein Bedürfnis, herumzureisen und im Hotel zu leben, in den letzten Jahren abgenommen hat. Mittlerweile bin ich auch unheimlich gerne zu Hause. (lacht)

Sie haben einmal gesagt, dass Sie sich unsicher fühlen, wenn Sie vor vielen Menschen sprechen müssen. Würden Sie sich als schüchtern bezeichnen?
Wied: Nein, schüchtern bin ich nicht – aber ich brauche kein großes Forum, ich drücke mich gerne im kleinen Kreise aus. Es wundert mich selbst, dass von Schauspielern offenbar erwartet wird, dass sie zu allen Fragen des Lebens etwas Kluges sagen, nur weil sie Schauspieler sind. Ich muss mich nicht öffentlich äußern, ich äußere mich öffentlich durch meine Filme, über die Rollen. Es liegt mir nicht, mich öffentlich preisgeben. Kleinere Gruppen sind mir wie gesagt lieber, ich höre gerne zu, ich muss nicht so viel schwatzen. Wir leben sowieso in einer so geschwätzigen Gesellschaft – alles redet, redet, redet. Da ist es gut, wenn man auch mal schweigt.

Ist das auch der Grund, warum man Sie so gut wie nie in Talkshows sieht?
Wied: Ja, obwohl man mich eigentlich unentwegt einlädt, ich könnte theoretisch jeden Monat in einer Talkshow sitzen. Mittlerweile wissen die Sender aber auch, dass ich das nicht tue. Ich war vor zehn Jahren mit meinem Mann bei Alfred Biolek, das war eine sehr schöne, heitere Sendung. Und zu „Schuldig“ und anlässlich meines 65. Geburtstages gab es natürlich auch wieder viele Anfragen; da habe ich dann aber von Anfang an gesagt, dass ich nur in eine einzige Sendung gehe und das dann auch wieder zusammen mit meinem Mann – zu „Beckmann“.

Nach dem Abitur studierten Sie Schauspiel an der Folkwanghochschule in Essen. War Ihnen denn von Anfang an klar, dass Sie Schauspielerin werden wollten?
Wied: Ja, ich wollte nichts anderes werden. Ich wusste schon, als ich fünf war und den Josef im Krippenspiel spielte – und nicht die Maria wohlgemerkt! (lacht) –, dass ich Schauspielerin werden will.

Sie arbeiten seit mehr als 40 Jahren als Schauspielerin. Wenn Sie zurückblicken, gibt es dann irgendeinen Moment, an den Sie sich besonders gerne erinnern?
Wied: Da gibt es natürlich viele schöne Erinnerungen und Erlebnisse. Ich habe sehr viel von wunderbaren Schauspielern gelernt, von Wolfgang Kieling, Hans Christian Blech oder Curd Jürgens zum Beispiel. Mir hat imponiert, wie hochdiszipliniert und bescheiden diese großen Schauspieler waren. Als junge Schauspielerin war ich wirklich besessen davon, zu beobachten, wie sie spielen. Da stand ich dann ganz demütig und habe mich gefragt ob ich es auch mal so weit bringen würde. Neben diesen vielen schönen Dingen, habe ich aber auch in meinen Anfangszeiten bitterste Arbeitsloszeiten erlebt, wo ich dachte: „Wenn jetzt nicht bald das Telefon klingelt, lasse ich mich umschulen.“

Wie werden Sie Ihren Geburtstag verbringen?
Wied: Eigentlich wie einen ganz normalen Tag, es ist überhaupt nichts geplant. Aber natürlich kommt da dann morgens die Quote von „Schuldig“…

Das könnte das erste Geburtstagsgeschenk werden…
Wied: Das könnte es und wäre natürlich wunderschön, dann würde ich mich darüber den ganzen Tag freuen (lacht).

4 Kommentare zu “Ein Schauspielergesicht ohne Falten, das geht nicht.”

  1. Cornelia Reinhardt |

    Super Schauspielerin, eine ganz tolle Persönlichkeit, obwohl ich BJ70 bin sehe ich sie gerne und bewundere sie.

    Antworten
  2. Arno Bienk |

    Thekla Carola-Wied ? Hut ab.
    Eine der wenigen Schauspielerpersönlichkeiten, die wir in Deutschland haben.

    Antworten
  3. Maryvonne von Freydorf-Lamotte |

    Liebe Thékla , Ich habe gerade den Film“Sein gutes Recht“ gesehen und sage nur -chapeau-Wie einfuehlsam und mit voller Kraft Sie sich fuer Mr buttner engagieren, UND mitleiden,wohl wahr viele alte Menschen werden gefuehlslos
    entmuendigt… Ich bewundere Ihre schauspielerische Faehigkeit, irre, irre…
    Bin franzoesin, habe aber 35 Jahre in MUC gearbeitet nun bin ich fast so alt wie Sie Oct49 …Besuchen Sie mich einfach, falls Sie Lust haben unsere schoene Provence zu sehen?
    LB Maryvonne
    MvFL

    Antworten
  4. Eva Stahlheber |

    Tolle Frau

    Meine Lieblingsschauspielerin. Exzellente Vorleserin. Ein Vorbild für Schauspieler & andere Menschen

    Antworten

Kommentar schreiben

* Erforderliche Angaben. Emailadresse wird nicht veröffentlicht.