Der interviewscheue Künstler Robert Rauschenberg hat der "Zeit" ein Interview gegeben - weil ihn der Name des Interviewers reizte.
In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 12.01.2006 findet sich ein seltenes Interview mit dem Künstler Robert Rauschenberg. Der 80-Jährige gibt nach Angaben der Zeitung zwar eigentlich keine Interviews mehr, doch als er bei der Interview-Anfrage der "Zeit" den Namen des verantwortlichen Redakteurs erfuhr (Hanno Rauterberg), überlegte er es sich noch einmal anders. So dokumentiert es zumindest der Anfang des Interviews:
Robert Rauschenber: Mr Rauterberg, wissen Sie was?
DIE ZEIT: Sagen Sie.
Rauschenberg: Wissen Sie, warum wir jetzt dieses Interview führen?
ZEIT: Sie meinen, weil Sie eigentlich keine Interviews mehr geben?
Rauschenberg: Genau. Aber Ihr Name klingt so ähnlich wie meiner. Da dachte ich, hm, das könnte doch lustig sein.
Das ganze Interview lest ihr hier.
Autor: Jakob Buhre
» Als Vorbild wird man vor allem akzeptiert, wenn der Verein gut spielt. Aber wenn es nicht läuft ist der Trainer derjenige, der am meisten angreifbar ist.«
Besondere Begebenheiten (56) Gute Fragen, Schlechte Fragen (7) Autorisierung & Co (10) Interview-Bücher (9) In eigener Sache (39)
Focus Online 27.01.
sueddeutsche.de 14.01.
Berliner Morgenpost 14.01.
RP Online 14.01.
Frankfurter Rundschau 12.01.
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