23. November 2009
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Schauspieler Robert Gwisdek, Christoph Markschies (Präsident der HU Berlin) und Ex-Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin sprechen über die Studienbedingungen an deutschen Hoschschulen

© Planet Interview
Die Studenten protestieren wieder – gegen verkürzte und verschulte Studiengänge, gegen Studiengebühren und zu geringe Investitionen in Bildung und Wissenschaft. Seit einem bundesweiten Aktionstag am 17.11 reißen Streiks und Hörsaalbesetzungen nicht ab. Auffällig einmütig bekunden Hochschulen und Politik ihre Solidarität. Bei Ursachenforschung und Lösungsvorschlägen gehen die Meinungen jedoch auseinander. Wie viel Gestaltungsspielraum brauchen Studenten? Muss disziplinierter studiert werden? Gehört das Bachelor/Master-System reformiert oder abgeschafft?

"Die Bologna-Reform ist in Teilen viel strenger umgesetzt worden, als das nötig gewesen wäre. (Christoph Markschies, Präsident der Berliner Humboldt Universität)"
Voriges Zitat
"Es geht heute im Studium lediglich um die Wiedergabe von auswendig Gelerntem, es wird nicht trainiert, Probleme selbst zu lösen. (Robert Gwisdek)"
Voriges Zitat"Durch die Bologna-Reform ist weder internationale Konkurrenzfähigkeit noch Mobilität erreicht worden. (Julian Nida-Rümelin)"
Ralf Krämer, Jakob Buhre (Redaktion), Tobias Günthner (Kamera/Schnitt)
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23:09 Uhr, am 23. November 2009 | Gerd
Der Bachelor ist noch viel schlimmer als sein Ruf, er vernichtet das Humboldtsche Bildungsideal, unterwirft Bildung ökonomischen Zwängen. Er verschlimmert auch die Lehre ganz ungemein, weil Studenten mit fürchterlichen Erwartungen geprüft und zensiert zu werden an die Lehrenden herantreten. Mich hat das ganz krank gemacht.
» Als kleiner Junge hat man Fotos von mir gemacht und die wurden dann auf der Kaba-Dose abgedruckt. Ich bin dann in den Supermarkt und hab geguckt, ob irgendjemand meine Kaba-Dose kauft.«
Welt Online 01.04.
Berliner Zeitung 31.03.
Der Tagesspiegel 31.03.
jetzt.de 29.03.
Die Zeit 29.03.
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