28. Juli 2006
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Janet Jackson auf einer Pressekonferenz über ihren Partner und Produzenten Jermaine Dupri, das Album "20 Years Old", was sie an Männern attraktiv findet und Erinnerungen an einen Berlin-Konzert

© Virgin Music
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Voriges Zitat""
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Mrs. Jackson, Sie haben bereits 20 Jahre mit den gleichen Produzenten, Jimmy Harris und Terry Lewis gearbeitet. Wie war es jetzt bei der Produktion von „20 Years Old“, wo Sie mit Jermaine Dupri jemanden aus Ihrem Privatleben mit in den Beruf genommen haben?
Jackson: Es war großartig, sehr einfach und problemlos mit Jermaine. Und es war eine richtig gute Zusammenarbeit zwischen uns vier.
Hätten Sie mit Jermaine auch zusammen gearbeitet, wenn er nicht Ihr Freund wäre?
Jackson: Natürlich, wir haben schon zusammen gearbeitet, bevor wir zusammen waren. Er hat einen Remix gemacht von „Someone To Call My Lover“ da haben wir uns das erste Mal kennen gelernt. Ich wollte auch schon immer mit ihm zusammenarbeiten, ich habe ihn aber nie angesprochen sondern ich habe darauf gewartet, dass er auf mich zukommt. Und als er sagte, er würde gerne bei diesem Projekt mitarbeiten fand ich das sehr spannend, weil es das war, was ich eigentlich wollte.
Und wenn Sie die Arbeit mit Jimmy Harris und Terry Lewis vergleichen, heute und vor 20 Jahren?
Jackson: Der einzige Unterschied, würde ich sagen, ist, dass es jetzt entspannter ist. Wirklich. 20 Jahre kennen wir uns schon, das ist eine lange Zeit. Wir können uns angucken und wissen sofort, was der andere denkt. Die Arbeit mit Jimmy und Terry ist für mich sehr wertvoll geworden, sie war immer einfach, und sie ist heute noch einfacher geworden. Sie wollten immer, dass der Künstler auf seinen Alben ausdrückt, wer er ist. So, dass das Publikum den Künstler durch seine Musik kennen lernt.
Wie hat die Beziehung zu Jermaine Dupri ihr Leben verändert?
Jackson: Er hat viel Fröhlichkeit in mein Leben gebracht, das hat er verändert. Nicht, dass ich vorher nicht glücklich gewesen wäre oder nie glückliche Momente erlebt hätte. Aber was ich immer finden wollte, war jemand, der mich ergänzt. Ich habe mich schon zwei Mal geschieden, ich dachte nicht, dass ich nochmal so glücklich werden würde. Gott hat uns zusammen gebracht und er hat wirklich Freude in mein Leben gebracht.
Und Sie werden heiraten?
Jackson: Ja, zu diesem Album (lacht). Nein, Jermaine hat einen Witz gemacht, dass wir am 26. September heiraten würden – das ist das Datum, an dem unser Album veröffentlicht wird. Und darauf hat er aufmerksam machen wollen. Aber die Leute haben ihn ernst genommen und das so geschrieben. Deswegen fragt mich inzwischen jeder danach. Ich denke ich werde ich nicht heiraten, zumindest weiß ich nichts davon.
Und Kinder?
Jackson: Ja, ich würde sehr gerne Kinder haben. Ich habe nie gedacht, dass ich eine gute Mutter abgeben würde. Früher wollte ich nie Kinder haben, aber das mit Jermaine hat mein Leben sehr verändert und meine Sicht auf viele Dinge. Ich würde gerne mit ihm Kinder haben. Wenn Gott das will, wird es so kommen.
Was finden Sie an Männern Attraktiv?
Jackson: Es ist das Herz, es ist wirklich das Herz, das, was im Inneren steckt zieht mich am meisten an.
Wenn ich die Tänzer für meine Tournee aussuche, dann spreche ich vorher mit jedem von ihnen. Und es können wundervolle Tänzer sein, aber es geht vor allem um das Gefühl und die Energie, die ich von ihnen bekomme, was in ihrem Herzen ist. Da kann es auch sein, dass jemand nicht der beste Tänzer ist – wenn das Herz an der richtigen Stelle sitzt und sie eine Persönlichkeit haben, dann bin ich bereit mit ihnen zu arbeiten um das bestmögliche zu erreichen.
Wie war es, wieder ins Studio zu gehen?
Jackson: Es war immer gut, ins Studio zu gehen. Und das Album repräsentiert auf jeden Fall das, wonach wir gesucht haben, das haben wir festgehalten. Ich wollte kein schweres Album machen, sondern ein leichtes. Es ist auch das Jubiläum meines Albums „Control“, das sehr --- (nun erscheint auf einmal ein kleiner schwarzer Hund im Saal) oh, ein Hund, sorry, aber ich liebe Tiere. Allerdings dachte ich erst, das wäre ein großer, schwarzer Hase. (lautes Lachen, Janet versucht den Hund mit allerlei Lauten auf das Podium zu locken, jedoch vergeblich.) Ist er taub? --- Also, es ist ein leichtes Album und es geht um Liebe. Angesichts des heutigen Zustands der Welt wollte ich, dass die Leute sich das anhören und dabei lachen. Ich wollte die Leute nicht auf ernste Gedanken bringen, wie ich es noch bei „Rhythm Nation“ gemacht habe. Es ist genau das Gegenteil von „Rhythm Nation“.
Sie haben einmal bestimmte Songs von Ihren letzten Alben als „Baby-making-Songs“ bezeichnet – wie viele gibt es davon auf dem neuen Album?
Jackson: Wir haben immer ein paar solcher Songs auf ein Album genommen und auch jetzt ist ganz sicher einer dabei.
Und wie würden Sie den Rest des Albums beschreiben?
Jackson: Es ist sicher mehr dance-orientiert als mein letztes Album. Ich habe das Tanzen sehr vermisst und wollte wieder dazu zurückfinden. Das Album hat jetzt mehr einen R’n’B-Einschlag, was ich seit einer Weile nicht mehr gemacht habe – seit „Control“.
Sie sind heute in Berlin, was verbindet Sie mit Deutschland, mit der Hauptstadt – haben Sie bestimmte Erinnerungen?
Jackson: Ja, natürlich. Ich erinnere mich, wie wir das erste Mal hier gespielt haben auf der "Rhythm Nation"-Tour. Ich erinnere mich zwar nicht mehr an den Ort, wo wir gespielt haben, aber beim Soundcheck hat man mir erklärt, dass Hitler an dieser Stelle mehrere Reden gehalten hat. In dem gleichen Raum zu sein, als schwarze Frau und für das ganze deutsche Publikum zu singen, und zu wissen: einst hat er hier gestanden und wie das damals gewirkt hat – das war unglaublich und ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen.
Und die Reaktion, die wir vom deutschen Publikum bekamen war wunderbar. Und ich erinnere mich, als ich nach der Show im Tourbus saß, das war wie in einem Film: wir fuhren von der Konzerthalle weg und da standen plötzlich 15 deutsche Kinder alle angezogen wie wir in unseren "Rhythm Nation"-Anzügen, es waren nicht exakt dieselben, aber es waren militärische Anzüge. Und ohne Musik haben sie einen "Rhythm Nation"-Tanz vorgeführt. Dabei waren sie so sehr synchron, das hat mich wirklich sehr berührt, ich habe sogar angefangen zu weinen. Das werde ich nie vergessen.
Sie sind schon immer nicht nur mit Ihrer Musik sondern auch mit Bildern und Videos sehr präsent gewesen. Wie wichtig sind diese Dinge für Ihre Karriere gewesen, um diesen großen Erfolg zu erreichen?
Jackson: Musik ist ja auch eine sehr visuelle Sache, war es schon immer. Heute gucken sich die Leute viele der Videos über das Internet an, aus den Musikvideo- Kanälen sind richtige TV-Stationen geworden.
Ja, Videos spielten eine sehr große Rolle in meiner Karriere, ich bin ein sehr visuell orientierter Künstler, ich habe viel getanzt, nicht nur gesungen, das hat schon eine wichtigen Teil meiner Karriere ausgemacht.
Online-Version: http://www.planet-interview.de/index.php?id=390 | © planet-interview.de | Foto: Virgin Music
20:37 Uhr, am 14. August 2006 | Dawo
Janet ist einfach die beste,sie bleibt sich immer treu und ist natürlich,und sieht sehr gut aus,kann nicht abwarten bis ihr neues album rauskommt 20 Years Old sagt schon ne menge grins,allerdings warte ich immer noch auf MTV bis die mal ihr video clip zeigen,wolten die schon vor ne weile machen,1 september is die erste auskuplung call on me,cant wait
18:56 Uhr, am 01. August 2006 | Vana
Also, vielen Dank für das Interview. Ich finde das Interview super!
Es zeigt auch, dass Janet Jackson (im Gegensatz zu den anderen Jacksons und anderen Stars), ziemlich normal geblieben ist (die
Sache mit dem Hund ist doch süß). Manche berühmte Leute würden
das Interview ganz schnell durchführen wollen, damit sie wieder
Ihre Ruhe haben und so und sie würden nichts über ihr Leben
berichten.
» Leider gibt es immer noch viele Russen, die erwarten, dass es bergauf geht, ohne dass sie dafür etwas tun.«
Focus Online 27.01.
sueddeutsche.de 14.01.
Berliner Morgenpost 14.01.
RP Online 14.01.
Frankfurter Rundschau 12.01.
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