Andreas Steinhöfel

Kinder sind beweglicher im Kopf.

Andreas Steinhöfel über Kinderbücher, Krimigeschichten als Transportmittel, seinen Appel für mehr Kommunikation, falsche Schullektüre und überraschende Leser-Besuche

Andreas Steinhöfel

© Joachim Boepple

Herr Steinhöfel, seit wann und vor allem warum schreiben Sie Kinderbücher?
Andreas Steinhöfel: Angefangen habe ich 1990. Mir war zufälligerweise ein Kinderbuch in die Hände geraten, das ich nicht mochte. Es war derart pädagogisch, dass ich dachte: Das kann ich besser. Mein Ärger über dieses Buch gab also den Impuls selbst eins zu schreiben. Aber eigentlich war es mehr ein Jux. Ich  habe eine Geschichte geschrieben und diese an den Carlsen-Verlag geschickt, ich war absolut naiv. Doch dann kam nach einem halben Jahr völlig unerwartet ein Brief: „Ja, wir könnten uns vorstellen ihnen ein Buch anzubieten.“ Ich weiß heute, wie schwer es ist, einen Fuß in die Tür zu bekommen, aber ich bekam damals meine Chance quasi auf dem Tablett serviert.

Sie schreiben auch heute noch ausschließlich Kinder- und Jugendbücher. Was ist für Sie das Reizvolle am Kindlichen bzw. an kindlichen Protagonisten?
Steinhöfel: Nun, ich würde nie Erwachsenen absprechen, dass sie entwicklungsfähig sind oder sich keine Gedanken über die Welt machen. Aber das Besondere an Kindern ist, dass sie in vielerlei Hinsicht viel beweglicher sind im Kopf. Sie sind noch viel empfänglicher für Dinge, die wir als Erwachsene so gar nicht mehr wahrnehmen.
Und mit kindlichen Figuren kann man mehr ausdrücken. Speziell kann man das an dem Kleinen in meinen Rico-Büchern sehen, der ja auch noch ein bisschen langsam im Kopf ist. Gleichzeitig ist er aber unglaublich wach für alles, was um ihn herum geschieht. Er kommt vielleicht auf ganz andere Lösungsmöglichkeiten, findet andere Umgangsmöglichkeiten als ein Erwachsener. Es ist die Flexibilität von kindlichem Denken, die ich toll finde.

Doch vieles kann man sicher nicht so realitätsnah aufschreiben wie in einem Erwachsenenbuch.
Steinhöfel: Ich habe kein Problem mit super optimistischen, sagen wir mal, Enid Blyton-Kinderbüchern wie z.B. „Fünf Freunde“, in denen eigentlich immer alles in Ordnung ist. Man erfährt in diesen Büchern nie etwas über die Eltern, über die Hintergründe, die soziologischen, die finanziellen. Die Helden erleben ihre Abenteuer – das ist toll. Ich habe das als Kind geliebt und mag es heute noch. Aber im etwas wirklicheren Leben ist es schon so, dass man sowohl gegen Widerstände von außen als auch gegen die eigenen antreten muss in seiner Entwicklung.

Verzichten Sie daher in Ihren Büchern auf eine Heile-Welt-Idylle?
Steinhöfel: Ja, aber nicht, weil ich sie ablehne. Ich würde jedem Kind auf dieser Welt eine heile Welt wünschen, aber den Weg dahin muss man sich selber pflastern. Das ist manchmal sehr, sehr schwierig. In diesen Situationen bin ich dann gern bei den Figuren, schaue zu, wie sie die Pflastersteinchen zusammen suchen.

Das heißt, für Sie sind Konfliktsituationen literarisch besonders produktiv?
Steinhöfel: Ich denke, nur aus Konflikten entsteht eine Bewegung, sowohl im Kopf als auch nach außen. Entwicklung findet immer unter Gegensätzen, die aufeinander prallen, statt. Nichts passiert von allein.

Sind es allen voran gesellschaftliche Werte und Normen, an denen sich Ihre Protagonisten reiben?
Steinhöfel: Nicht unbedingt, aber manchmal schon, es ist die einfachste Art einen Konflikt zu schildern.
Die tatsächlichen Schwierigkeiten liegen aber immer tief im Inneren der Figuren. In meinen Büchern hat das immer sehr viel mit dem Willen zur oder dem Mangel an Kommunikation zu tun. Das nicht Kommunizieren- bzw. Nicht-aus-sich-heraus-kommen-können bedeutet bei meinen Figuren Stillstand. Andere Autoren wie z.B. J. K. Rowling setzen den Mangel an Kommunikation als dramaturgisches Mittel ein. Über bestimmte Dinge wird nicht geredet und daraus entstehen Probleme. Aber mich interessiert, warum nicht geredet wird und wie das überwunden werden kann.

Und durch ein Mehr an Kommunikation gelangen die Kinder immer zur Lösung des Problems?
Steinhöfel: Eine Lösung ist es nicht immer, aber auf jeden Fall sehr hilfreich. Besonders Kindern möchte ich vermitteln, wie sehr Reden hilft. Ich bekam viele, viele Leserbriefe, als ich in einem Buch dazu aufforderte, sich bei Problemen jemanden zu suchen, mit dem man sprechen kann. Sie schreiben dann mir – weil sie offenbar glauben, ich wäre jemand, an den sie sich wenden können. Da bekommt man zuerst einen Schreck, wenn man in dieser Art beim Wort genommen wird. Es standen sogar schon Kinder bei mir vor der Tür. Das ist sehr anstrengend zum Teil und unglaublich zeitintensiv, aber es ist auch eine schöne Bestätigung. Schließlich kann ich mich als Autor nicht verweigern und sagen: Ich bin der falsche Ansprechpartner. Das geht nicht, nicht für mich.

Das heißt, Ihren Appell zur Kommunikation setzten Sie auch ganz persönlich im Verhältnis zu Ihren Lesern um?
Steinhöfel: Ich beantworte grundsätzlich jeden Leserbrief. Manchmal bekomme ich Standardfragen und da gibt es dann auch standardisierte Antworten. Aber wenn die Kinder wirklich Probleme haben, kann ich mich dem nicht verschließen. Einmal kam sogar ein Mädchen aus Regensburg zu mir nach Berlin. Die ist mit 14 Jahren von Zuhause abgehauen und klingelte dann einfach an meiner Haustür, damals stand ich noch im Telefonbuch. Sie hatte ein Buch von mir gelesen und dachte: Das ist der einzige Mensch, der mich versteht. Es hat dann drei Tage gedauert, bis sie bereit war, mir überhaupt die Adresse ihrer Eltern zu nennen. Die sind natürlich schier wahnsinnig geworden vor Sorge. Aber ich habe sie nicht bei der Polizei gemeldet. Ich habe ihre Wünsche respektiert, weil das genau das war, was ihr gefehlt hat. Eine spektakuläre Ausnahme.

Der Kinderbuchautor als Seelsorger…
Steinhöfel: Ja, wenn die Kinder und Jugendlichen häufig von ihren Problemen schreiben, komme ich mir wirklich ein bisschen vor wie Dr. Sommer. Aber man muss das ernst nehmen. Ich weiß das aus meiner Jugend, für dich ist das in dem Moment das, was alles ausfüllt.

Rico, der Held in „Rico, Oskar und Tieferschatten“ wird auch nicht von allen verstanden. Im Mittelpunkt der ersten Geschichte steht zwar ein Kriminalfall, es geht um einen „Mister 2000″, der kleine Kinder entführt und immer 2000 Euro Lösegeld verlangt, aber auch die Umstände, in denen Rico lebt, werden in der Geschichte thematisiert.
Steinhöfel: Also, der Kriminalfall ist letztlich nur das Transportmittel für die eigentliche Geschichte. Die Kinder finden Kriminalfälle klasse. Sie mögen Krimis, Abenteuer.

Ist das der Grund, warum Sie dieses Genre häufiger nutzen?
Steinhöfel: Mit Kriminalgeschichten hält man Kinder mit am besten bei der Stange. Es ist ein probates Mittel, um Inhalte zu transportieren, sozusagen die ideale Art, Unterhaltung mit Anspruch zu paaren.

Zitiert

Ich denke, nur aus Konflikten entsteht eine Bewegung, sowohl im Kopf als auch nach außen.

Andreas Steinhöfel

Aber kommt das, was Sie am Ende transportieren wollen, immer bei den Kindern an?
Steinhöfel: Wenn am Schluss nur die Unterhaltung für den kindlichen Leser übrig bleibt, ist das in Ordnung für mich. Wenn die sagen: Das war eine spannende Abenteuergeschichte, ein cooler Krimi, super. Aber es sind dann immer welche da, die tiefer sehen, die erkennen, dass Rico nicht der gängige Held aus dem Kinderbuch ist. Er ist nicht schlau, er ist nicht der coole, toll aussehende, der für alles eine Lösung hat oder der durch den Verlauf der Ereignisse dazu wird. Ich meine, Rico ist einfach der paddelige Rico. Er hat eine Mutter, die in einem Nachtclub arbeitet, er ist ein klassisches Unterschichtenkind. Ich wollte zeigen, dass Unterschicht – wenn wir dieses Wort schon einführen – nicht automatisch unglückliche Kindheit bedeutet. Es ist doch eine fiese Unterstellung zu sagen: Du bist Unterschicht und dein Kind landet sowieso irgendwann in der Gefriertruhe.

Rico bezeichnet sich selbst als „tieferbegabt“, sein Freund Oskar dagegen scheint hochbegabt zu sein – ist aber offensichtlich tieferbegabt für das Leben.
Steinhöfel: Oskar ist emotional tiefbegabt. Das ist der Unterschied. Rico hat das, was man emotionale Intelligenz nennt. Oskar verfügt über ein unglaubliches Wissen. Er kann gut Dinge behalten, steht aber völlig auf dem Schlauch, wenn es um Gefühle geht. Zusätzlich hat er noch diese Paranoia, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte und läuft deshalb mit einem Sturzhelm herum. Das alles ist natürlich übersteigert, aber das ist das Schöne an einem kindlichen Publikum. Sie merken das sofort und fragen nicht: Warum trägt Oskar einen Sturzhelm? Für Kinder ist klar: Er hat Angst, darum trägt er einen Sturzhelm. Mir haben die beiden sehr viel Spaß bereitet. Und ich gönne mir diese Späßchen, weil ich solche skurrilen Figuren mag.

Haben Sie auch eine Tieferbegabung? Wie Oskar oder wie Rico …
Steinhöfel: … (lacht) Tatsächlich hatte mein Freund als Kind ADS, also das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, und zwar in beide Richtungen. Also einmal das völlig Verträumte, du guckst mal kurz aus dem Fenster und bist dann plötzlich 100 km weiter. Aber dazu auch das sehr Sprunghafte, Sich-nicht-konzentrieren-können. Es hat mich drei Beziehungsjahre gekostet, zu lernen das überhaupt aushalten zu können. Da hatte ich mehr die Oskar-Rolle. Ich war dieser blöde Neunmalkluge, der zumindest oberflächlich für alles eine Lösung parat hat, aber damit natürlich emotional nicht umgehen kann. Insofern ist es, ausnahmsweise, eine autobiografisch eingefärbte Geschichte. Aber so etwas entwickelt sich weiter und die Geschichte zwischen Rico und Oskar wird auch weitergehen. In der Zukunft werden sie ihre Defizite etwas ausgleichen. Es ist jetzt erst einmal eine beginnende Freundschaft, aber die wird auch auf die Probe gestellt werden.

Wenn autobiografische Stoffe eher eine Ausnahme sind – wo finden Sie denn für gewöhnlich Ihre Geschichten?
Steinhöfel: Es macht plopp, dann sind sie da (lacht). Ich denke, das hat etwas damit zu tun, wie man selbst strukturiert ist, was man an Träumen, Gedanken und Gefühlen mit sich herumträgt. Das, was man herumschleppt findet irgendwo ein katalysierendes Element. Wie bei einem kalten Glas Tee im Sommer, an dem sich die Luft als Tropfen niederschlägt. Bei mir sind es die Geschichten, in denen sich das Meiste niederschlägt, was mich bewegt. Ich könnte nicht sagen, dass ich jemals unter Mangel an Ideen leiden würde. Nur die Umsetzung ist mitunter schwierig, da ich z.B. mit einer zu großen Erwartungshaltung überhaupt nicht umgehen kann. Nach dem Erfolg von „Die Mitte der Welt“ war das für mich ein Albtraum. Ich falle da in eine Schockstarre, die tödlich für mich ist. Aber jetzt bin ich zehn Jahre älter, vielleicht schaffe ich es jetzt bald dieses Problem zu überwinden.

Das Vokabular mancher Ihrer Geschichten ist sehr ungewöhnlich. Tragen Sie Worte wie „Brüllwürfel“ oder „Müffelchen“ auch mit sich herum?
Steinhöfel: Das ist etwas, was Kinder mögen. Kinder spielen unglaublich gern mit Sprache, wenn man sie lässt. Ich tue das auch gerne und Rico war eine schöne Gelegenheit dafür. Mit ihm hatte ich jemanden, der wahlweise Fremdwörter hinterfragt oder sich Erklärungen selbst zurechtbastelt.

Die Rico-Geschichten spielen komplett in Ihrer Wahlheimat Berlin. Welche Beziehung haben Sie zu der Stadt?
Steinhöfel: Die war einstmals sehr gespannt (lacht). Das hat sich sogar in einem Krimi niedergeschlagen. In „Beschützer der Diebe“ gibt es eine Heldin, die auch neu in Berlin ist. An ihr habe ich abgearbeitet, was mir damals durch den Kopf oder Bauch ging als ich neu in Berlin war. Am Anfang habe ich die Stadt nicht gemocht, aus Beziehungsgründen bin ich dann hingezogen, obwohl ich eigentlich nicht wollte. Berlin war mir zu groß, zu unüberschaubar, zu weit im Osten. Das war mir zu weit weg von Zuhause. Inzwischen hat sich das extrem gewandelt. Was ich am meisten an der Stadt schätze sind die Leute, ihre sehr direkte Art. Ich weiß gern, woran ich bin bei den Leuten bin. Ein Berliner nimmt kein Blatt vor den Mund und man muss sehen, wie man damit klar kommt, das finde ich großartig. Außerdem ist Berlin einfach so disparat. Es gibt viele verschiedene Ecken und Kanten, und die Stadt wird für mich immer ein Quell neuer Entdeckungen bleiben.

„Beschützer der Diebe“, Ihr erster Berlin-Krimi ist inzwischen Schullektüre. Fühlen Sie sich geschmeichelt?
Steinhöfel: Das ist schon schön. Ich bin im Bildungskanon angekommen – ist das jetzt gut oder schlecht? Ich sage mir aber: Goethe ist auch dabei, das kann so schlimm nicht sein. Schön ist, dass ich durch das Vielgelesenwerden in der Schule die Reaktionen der Kinder mitbekomme. Sie schreiben: Das war endlich mal ein Buch, das ich gerne bis zum Schluss durchgelesen habe, nicht weil ich musste, sondern weil ich wirklich weiterlesen wollte. Ich erinnere mich immer ungern an eigene Schullektüren, bei denen ich dachte: Was ist das denn für ein Quatsch, den ich hier lesen muss?

Was war denn das Grauenvollste, was Sie lesen mussten?
Steinhöfel: „Herr der Fliegen“ von William Golding. Inzwischen verehre ich Golding, ich habe alles von ihm gelesen, er ist einer meiner Lieblingsautoren. Aber damals, als ich „Herr der Fliegen“ las, habe ich mich gefragt: Was soll der Quatsch? Was soll ich mit ein paar Kindern auf einer einsamen Insel? Da sind die Guten, da sind die Bösen. Ich war schlicht überfordert, ich finde auch, der „Herr der Fliegen“ ist definitiv ein Buch für Erwachsene. Du kannst natürlich als Schüler unglaublich viel dazu sagen, aber ich denke, es überfordert die jungen Leser – wie viele andere Schullektüre auch.

Was für Bücher meinen Sie?
Steinhöfel: Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum „Faust“ in der Schule gelesen wird. Das ist ein Buch über ein Mann von über 50, der in seinem Leben alles ausgekostet hat. Er glaubt alles getan zu haben und jetzt muss noch einmal etwas passieren – eine Art verlängerte Midlifecrisis. Doch das kann kein Schüler so wahrnehmen. Es gibt unglaublich viele wunderbare Sachen in diesem Buch, aber in seiner Fülle erschließt sich dieses Werk erst in einem bestimmten Alter.

Was taugt denn Ihrer Meinung nach als Schullektüre?
Steinhöfel: Einfach Bücher, die berühren. Es geht immer auch darum zu zeigen, wie toll Literatur sein kann. Literatur hat nicht nur irgendeinen Auftrag oder eine Aussage, sondern Sie soll genauso auch Spaß machen. Ich denke, dass es möglich sein muss, Literatur in Schulen zu lesen, bei der die Schüler im Anschluss sagen: So cool können Bücher sein, das hat was mit mir zu tun. Nicht mit einem alten Knacker, der dann an eine junge Braut gerät, die er zu allem Überfluss auch noch schwängert, der Vollidiot. Das einzige Buch, das mich wirklich richtig, nachhaltig bleibend beschäftigt und beeindruckt hat, ist von der Engländerin Meg Rosoff. Sie ist auch jetzt gerade wieder nominiert für den Jugendliteraturpreis. Ihr neues Buch heißt „So lebe ich jetzt“ und wenn es einen Gott gibt wird das bald ein absoluter Klassiker.

Wo wir schon von der Schule sprechen – wären Sie selber gerne Lehrer geworden?
Steinhöfel: Tatsächlich wollte ich mal Lehrer werden. Doch als dann mein erstes Schulpraktikum hatte, habe ich gemerkt, dass mir die Verantwortung zu groß ist. Ich dachte: Die glauben dir alles, was du erzählst. Ich hatte einfach Angst, dass ich dem nicht gewachsen bin. Damals war ich nicht sicher, wie das Leben so ist und ob es für alles Antworten gibt. Und wenn mich einer dazu fragt, was sage ich ihm denn dann? Deswegen habe ich das damals gelassen. Mein Respekt vor dem Beruf war zu groß.

Zum Schluss: Was zeichnet den Leser Andreas Steinhöfel aus?
Steinhöfel: Ich bin ein Allesleser. In Phasen, in denen ich arbeite, lese ich sehr viel Bücher die ich sehr zärtlich „Schrott“ nenne. Ich lese unglaublich gern trivialen Quatsch, Horrorromane, Science-Fiction, Krimis – ganz egal. Sprich für die Bücher, die ich selber als gute Literatur bezeichnen würde, ist wenig Zeit. Und wenn ich dann wirklich Zeit zu lesen habe, dann sind es letztendlich immer die Engländer oder Amerikaner, die ich lese. Ich mag, wie sie Unterhaltung mit Anspruch kombinieren. Deutsche Literatur ist mir fast immer zu kopflastig.

6 Kommentare zu “Kinder sind beweglicher im Kopf.”

  1. David |

    Wir lesen gerade Rico Oscar und die Tieferschatten, erst dachte ich das ist wiedermal ein langweiliges Buch doch als wir es angefangen haben zu lesen war es sehr lustig und am Ende spannend. Echt cooles Buch ;)

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  2. Macco |

    Verrückt!!!

    Heute habe ich von dem Buch “Rico, Oskar …” Auszüge gelesen.Meine Enkelin liest das zur Zeit in Deutsch. Ich bin tief bestürzt über die Verherrlichung von z.B.einer Wasseleiche im Landwehrkanal oder den Sturz vom Balkon, und man ist “Matsch”. Ich arbeite schon sehr lange in einem sozialpädagogischen Beruf und erlebe oft Kinder mit ähnlichen Eigenschaften. Ich finde es traurig, dass solche Typen Kinder zum Lachen animieren und der Tod dabei in den Hintergrund tritt. Über Attentäter in der Real-Welt dagegen und über Suizidgefährdete Kinder ist man in diesem Falle in der “Echt-Welt” betroffen verzweifelt. Ich finde, dass Sie weder den Deutschen Jugendliteraturpreis noch sonstige Preise verdient haben. Es ist schrecklich, dass Sie KIndern solch einen makaberen Humor näher bringen. in meiner Ausbildung habe ich gelernt, dass Ironie usw. sich erst in der Pubertät entwickeln. Das müssten Sie doch auch wissen …
    Ich bin sehr entsetzt. Unddann auch noch den Erich-Kästner-Preis! Erich Kästner kann nichts dafür. Ich finde Ihr Buch sehr schlimm.

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    1. David |

      Es ist ein sehr gutes Buch und auch wenn ein paar dinge nicht so gut für Kinder sind.

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  3. Jonas Rathmann |

    cooler autor

    ihre bücher sind so cool das erste buch was ich von ihnen zuerst gelesen habe ist: Rico,
    oskar und der Tieferschatten das war super cool!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  4. Fatima |

    Halllo:)

    Du bist wirklich sehr nett
    Es ist schönn das Man mit ihnen Reden Kann über Probleme:D

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  5. eifelt |

    hy

    du bist nett

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