28. September 2009
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Ex-Innenminister Gerhart Baum (FDP), Markus Beckedahl (netzpolitik.org) und taz-Journalistin Julia Seeliger sprechen über die Zukunft der Piratenpartei

© Planet Interview
Den Einzug ins Parlament hat die Piratenpartei nicht geschafft, allerdings deuten die bei der Bundestagswahl erreichten zwei Prozent bereits auf eine breite Unterstützerbasis hin. Doch welche Rolle werden die Piraten zukünftig im Parteienspektrum übernehmen? Haben die anderen Parteien das Thema Netzpolitik verschlafen? Und ist der Aufstieg der Piraten vergleichbar mit der Gründung der Grünen? Die Montagsfrage mit Ex-Innenminister Gerhart Baum (FDP), Politblogger Markus Beckedahl und Julia Seeliger, Ex-Grünen-Politikerin und taz-journalistin.

"Ich sehe die jungen Leute, die sich in der Piratenpartei sammeln sehr positiv, das sind Verbündete gegen den Sicherheitswahn. (Gerhart Baum)"
Voriges Zitat
"In den traditionellen Parteien wird das Internet immer so als Mischung aus Gedöns und 'ist was für die Freaks' angesehen (Markus Beckedahl)"
Voriges Zitat"Man kann nicht sagen, dass die Piratenpartei die neuen Grünen sind. (Julia Seeliger)"
Tobias Goltz, Jakob Buhre (Redaktion), Ingmar Bertram (Kamera/Schnitt)
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20:02 Uhr, am 02. Oktober 2009 | wert
Lieblingsgrund mal wieder: Ein-Themen-Partei.
Vielleicht sollte man ja die ganzen Grünen-Vergleiche sein lassen, Fakt ist doch: Die Piraten haben bei ihrer ersten Bundestagswahl als "Ein-Themen-Partei" mehr gerissen als die grüne "Drei-Themen-Partei" damals.
20:01 Uhr, am 02. Oktober 2009 | wert
Irgendwie lustig: Anstatt dass sich Herr Baum, Herr Beckedahl und Frau Seeliger mal selbst an die Nase zu fassen und sich fragen, warum ihre Parteien (Grüne/FDP) es nicht vermocht haben, 10.000 junge, hochgebildete, politisch topmotivierte Menschen anzusprechen, sucht man lieber nach Gründen, warum ihre Partei (Piraten) doof ist.
14:43 Uhr, am 29. September 2009 | Erik
Nun, ob man den Piraten die Chance gibt, positiv auf unsere Gesellschaft zu wirken wird letztendlich an der Wahlurne entschieden. Und insofern scheint es diesen Wunsch auch zunehmend zu geben.
00:45 Uhr, am 29. September 2009 | EinPirat
All diese verbalen Einschränkungen der Piratenpartei,zB. dass sie nicht auf einer breiten,vielfältigen Bewegung fuße wie damals die Grünen...das ist einfach nicht wahr. Wir sind eine sehr heterogene Partei, und wer drin ist weiss das. Wenn es uns gelingt, diese Heterogenität zu integrieren, ohne zu zerbrechen, und daran glaube ich, dann werden sich viele Leute noch wundern...Frau Seeliger eingeschlossen.
18:18 Uhr, am 28. September 2009 | Thorsten
Danke an das Team für diese tolle Kommentarfunktion :-/.
Hier mein Kommentar dazu.
http://dpaste.de/MyRz/
14:33 Uhr, am 28. September 2009 | Laura
Auch wenn die Piratenpartei mal wieder Sturm laufen wird, weil sie mehrfach als "Ein-Themen-Partei" beschrieben wird, trifft das Gesagte so ziemlich das, was ich über die Piraten denke. Insbesondere dem Gedanken von Frau Seeliger kann ich zustimmen: wir brauchen nicht mehr Nerds, die sich auf kleinem Gebiet als Profi ausweisen können, sondern eher Menschen, die dieses auch in unsere Gesellschaft übertragen können.
» Die mehrheitliche Politik wird getrieben von Lobbyisten derer, die heute kostenlos Umwelt verschmutzen dürfen. (Renate Künast)«
Focus Online 27.01.
sueddeutsche.de 14.01.
Berliner Morgenpost 14.01.
RP Online 14.01.
Frankfurter Rundschau 12.01.
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