Da die Autorisierung von Interviews unter Journalisten ein immer wieder heiß diskutiertes Thema ist, möchten wir an dieser Stelle unseren Standpunkt hierzu erläutern.
Soweit es unsere Gesprächspartner wünschen, lassen wir ein für Planet Interview geführtes Interview autorisieren. Dass heißt, dass der Interviewpartner vor der Veröffentlichung die Möglichkeit hat, die verschriftlichte Fassung des Gesprächs noch einmal zu überprüfen. Dabei geht es, was unsere Erfahrung anbelangt, den meisten Interview-Partnern darum, eventuelle Missverständnisse zwischen Interviewer und Interviewtem zu vermeiden und darum, dass bestimmte Fakten wie Eigennamen, biografische Daten etc. im Interviewtext korrekt dargestellt werden.
Eine Minderheit unter unseren bisherigen Interviewpartnern hat im Gespräch getätigte Aussagen im Zuge der Autorisierung wieder zurückgezogen. Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um Äußerungen, welche die Interviewten im Nachhinein als zu privat empfanden oder welche ihre Person in einem negativen Licht hätten erscheinen lassen.
In Einzelfällen wurden bei der Autorisierung ganze Frage-Antwort Blöcke komplett gestrichen. Aufgrund dieser Erfahrungen bitten wir inzwischen unsere Interviewpartner, bei der Autorisierung auf die Streichung ganzer Frage-Antwort Blöcke zu verzichten.
Zurückgezogene Aussagen können und werden wir zu keinem Zeitpunkt unter www.planet–interview.de veröffentlichen. Tritt allerdings der Fall ein, dass die Autorisierung durch den Interviewpartner dazu führt, dass das ursprüngliche Gespräch nicht mehr erkennbar ist oder um wesentliche Kontexte beraubt wurde, behalten wir uns vor, unsere Leser darüber zu informieren bzw. auf die Veröffentlichung des betreffenden Interviews zu verzichten.
» Ich wäre für die Abschaffung der Hauptschulen.«
Focus Online 27.01.
sueddeutsche.de 14.01.
Berliner Morgenpost 14.01.
RP Online 14.01.
Frankfurter Rundschau 12.01.
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